Bei der IT-Betreuung stehen sich zwei Modelle gegenüber: Break-Fix, bei dem Sie nur zahlen, wenn etwas kaputt ist, und Managed Services, bei denen eine feste Pauschale die laufende Betreuung abdeckt. Der Unterschied ist grundlegender, als er zunächst wirkt.

Die Logik von Break-Fix

Auf den ersten Blick attraktiv: Man zahlt nur im Bedarfsfall. Der Haken liegt im Anreiz – der Dienstleister verdient, wenn etwas kaputt ist, nicht wenn alles läuft. Vorbeugung findet nicht statt, Kosten sind unvorhersehbar, und im Notfall wartet man in der Schlange.

Die Logik von Managed Services

Hier dreht sich der Anreiz um: Der Dienstleister verdient dasselbe, egal wie oft es brennt – also sorgt er dafür, dass es gar nicht erst brennt. Monitoring, Updates und Wartung sind eingepreist. Die Kosten sind planbar, die Ausfälle seltener.

Was unterm Strich zählt

Rechnet man die versteckten Kosten von Break-Fix ein – Ausfallzeiten, Notfallzuschläge, fehlende Vorsorge –, ist die Pauschale meist die günstigere und immer die ruhigere Variante. Sie kaufen nicht Reparaturen, sondern Verfügbarkeit.