Ransomware verschlüsselt Ihre Daten und verlangt Geld für die Freigabe. Der Irrglaube, das treffe nur große Unternehmen, ist gefährlich: Gerade KMU sind attraktive Ziele, weil sie oft schlechter geschützt sind.
Der Weg des Angriffs
Meist beginnt es mit einer E-Mail oder einer offenen Fernzugriffsschnittstelle. Ist die Schadsoftware erst im Netz, breitet sie sich aus und verschlüsselt, was sie erreicht – inklusive erreichbarer Backups.
Die drei Schutzebenen
Erstens Prävention: aktuelle Systeme, Mehr-Faktor-Authentifizierung, geschulte Mitarbeiter, keine unnötig offenen Zugänge. Zweitens Erkennung: Schutzsoftware, die verdächtiges Verhalten meldet. Drittens – der entscheidende Punkt – Wiederherstellbarkeit: ein Backup, das die Schadsoftware nicht erreichen kann.
Warum das Backup den Unterschied macht
Wer eine saubere, getrennte und getestete Sicherung hat, muss kein Lösegeld zahlen. Er spielt zurück und arbeitet weiter. Alle anderen stehen vor der Wahl zwischen Zahlung ohne Garantie und Totalverlust. Deshalb ist die ehrliche Frage nicht „Wie halte ich alles draußen?", sondern „Wie schnell bin ich wieder online, wenn doch etwas durchkommt?"